Wie wird ein Hundefutter gemeinsam mit einem Tierarzt entwickelt?

Aug 28, 2026Rieke Bruns
Wie wird ein Hundefutter gemeinsam mit einem Tierarzt entwickelt?

Von der Rezeptur bis zum fertigen Produkt im Napf

Wer eine Dose Hundefutter öffnet, hält dabei direkt das fertige Produkt in der Hand. Was vorher alles im Hintergrund passiert ist, wissen die meisten Hundebesitzer*innen gar nicht. Dabei steckt hinter jeder Neuheit ein langer Entwicklungsprozess. Ideen für das neue Produkt werden gesammelt, Rezepturen entwickelt, Nährstoffe berechnet und immer wieder angepasst. Erst wenn alle Bausteine zusammenpassen, entsteht daraus ein hochwertiges Alleinfuttermittel.

Für unsere neue Nassfuttersorte „Wie Schwein“ sind wir diesen Weg gemeinsam mit Tierarzt Dr. Karim Montasser gegangen. Er hat die Entwicklung aus tierärztlicher Sicht begleitet und darauf geachtet, dass die Rezeptur nicht nur den Nährstoffbedarf von Hunden deckt, sondern auch gerne gefressen wird.

Warum wir bei der Entwicklung auf tierärztliche Expertise gesetzt haben

Schon seit mehreren Jahren arbeiten wir mit Karim zusammen. Gemeinsam setzen wir uns für eine bedarfsdeckende vegane Hundeernährung und vor allem für mehr Tierwohl ein. Als die Idee für eine neue Nassfuttersorte entstanden ist, war deshalb schnell klar, dass wir auch dieses Projekt gemeinsam umsetzen und Karim in die Produktentwicklung miteinbinden möchten.

Und das sagt Karim zu unserer Zusammenarbeit:

„Vutter! und ich haben bereits viele Themen gemeinsam begleitet: Von Schweinen als intelligente und soziale Tiere bis hin zur Frage, warum Hunde kein Fleisch für eine bedarfsdeckende Ernährung brauchen. Uns verbindet die Überzeugung, dass Hunde alles bekommen sollen, was sie für ein gesundes Leben brauchen – ohne dass dafür andere Tiere leiden müssen.“

Gerade bei der Entwicklung eines Alleinfuttermittels ist die tierärztliche Expertise besonders wertvoll. Schließlich soll das Futter den Hund nicht nur satt machen und gut schmecken, sondern ihn langfristig mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen.

Von den Zutaten bis zur fertigen Rezeptur

Viele vermuten, dass die Entwicklung eines neuen Hundefutters mit der Auswahl der Zutaten beginnt. Tatsächlich steht zunächst die Frage im Mittelpunkt, welche Nährstoffe das Futter liefern soll. Erst danach wird entschieden, welche pflanzlichen Zutaten sich dafür am besten eignen.

Karim erklärt:

„Als Tierarzt schaue ich zuerst darauf, ob ein Futter den Hund vollständig versorgt. Hunde brauchen keine bestimmten Zutaten, sie brauchen bestimmte Nährstoffe. Die Rezeptur muss alle essenziellen Nährstoffe liefern und gleichzeitig so entwickelt werden, dass die Hunde sie gerne fressen.“

Anschließend beginnt für Karim und unser Team aus der Produktentwicklung die eigentliche Arbeit. Die Rezeptur wird berechnet, angepasst und immer wieder überprüft. Denn nicht nur die Nährstoffversorgung muss stimmen – auch Geruch, Konsistenz und Geschmack spielen eine entscheidende Rolle.

Entwickeln heißt deshalb: testen, verbessern und erneut testen. Bis ein neues Hundefutter marktreif ist, vergehen viele Monate. Während dieser Zeit werden Rezepturen immer wieder angepasst und optimiert.

Die wichtigsten Tester? Die Hunde selbst.

Ein Hundefutter kann auf dem Papier noch so gut aussehen – letztendlich entscheidet der Hund am Napf.

Deshalb haben wir unsere Community aktiv in die Entwicklung eingebunden. Im Rahmen eines Akzeptanztests durften 100 Hunde die neue Rezeptur probieren. Nachdem das Testpaket in den Hundehaushalten eingetrudelt ist, ging’s los: Die Hunde haben einen Napf mit der Vutter!-Probe erhalten. Dieser wird vor und nach dem Füttern gewogen, um nachzuvollziehen, wie viel der Hund tatsächlich gefressen hat. Das Feedback der Halterinnen und Halter, haben wir über einen Fragebogen gesammelt und anschließend direkt in die weitere Optimierung einfließen lassen.

Für Karim war dieser Schritt besonders wichtig:

„Ein Hundefutter kann ernährungsphysiologisch noch so gut sein - wenn der Hund es nicht frisst, nützt die beste Rezeptur nichts. Deshalb bin ich froh, dass wir gemeinsam einen Akzeptanztest mit den Hunden aus der Community auf die Beine gestellt haben. Denn die Hunde waren letztlich unsere ehrlichsten Tester. Ihr Feedback hat uns geholfen, die Rezeptur immer weiter zu verbessern.“

Erst nachdem sowohl die Nährstoffversorgung als auch die Akzeptanz überzeugen konnten, stand die finale Rezeptur fest.

Das Ergebnis: Unser neues Nassfutter „Wie Schwein“

Nach vielen Monaten Entwicklung, zahlreichen Anpassungen und dem Feedback von 100 Hunden ist es jetzt so weit: Unsere neue Nassfuttersorte „Wie Schwein“ ist da.


Mit dem „Nassfutter: Wie Schwein“ erweitern wir unser Sortiment um eine weitere vegane Nassfuttersorte, die sich in Geruch, Konsistenz und Geschmack an Schweinefleisch orientiert, aber selbstverständlich ganz ohne Schwein auskommt. Stattdessen sorgt eine genau abgestimmte Rezeptur zusammen mit tierärztlicher Expertise dafür, dass dein Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird und gleichzeitig ein besonders schmackhaftes Vutter! genießen kann.

Dass sich die intensive Entwicklungsarbeit gelohnt hat, hat vor allem das positive Feedback aus dem Akzeptanztest gezeigt. Denn am Ende zählt vor allem eines: dass der Napf gerne leer gefressen wird.

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